Jenseits von männlich, weiblich und divers
Hannah Schwaiger und Ricarda Funnemann sind mit ihrem Kurzfilm „Luca (m/w/d)“ das erste Mal auf einem großen Festival. Ihre Produktion feierte Weltpremiere beim Dok und läuft noch zwei Mal.
Hannah Schwaiger und Ricarda Funnemann sind mit ihrem Kurzfilm „Luca (m/w/d)“ das erste Mal auf einem großen Festival. Ihre Produktion feierte Weltpremiere beim Dok und läuft noch zwei Mal.
Das eintönige Geräusch des Regens, Landschaften, die vor dem Busfenster vorbeifliegen, ein Zirkus: Vor diesem Hintergrund entfalten sich in „Tempestad“ (2016) die Geschichten von Miriam und Adela.
Die Komödie „Das perfekte Geheimnis“ thematisiert gut gehütete Geheimnisse unter Freunden und Partnern. Dank Smartphones kommen mehr Geheimnisse ans Licht, als den Besitzern lieb ist.
Heute startet das 62. Leipziger Dokumentar- und Animationsfilmfestival Dok. Eine Woche lang zeigen die Kinos der Stadt Einreichungen aus 63 Ländern. Wir stellen euch die Besonderheiten 2019 vor.
„Midsommar“ in Schweden: Eine neuheidnische Kommune bekommt Besuch von vier Amerikanern. Sie werden freundlich empfangen, bekommen aber schnell mehr Blut zu sehen, als ihnen lieb ist.
„Ein leichtes Mädchen“ ist nicht, was man von einem Coming-Of-Age-Film erwartet. Regisseurin Rebecca Zlotowski hat einen kleinen Schatz geschaffen, indem sie bewusst mit diesen Erwartungen spielt.
Aus der ungewöhnlichen Perspektive eines Bibliothekars zeigt „Ein ganz gewöhnlicher Held“ den alltäglichen Überlebenskampf Obdachloser und deren Konfrontationen mit gesellschaftlichen Vorurteilen.
„Yesterday“ baut auf die absurde Vorstellung, der Großteil der Menschheit könnte die Lieder der Beatles vergessen, einen Film zum Im-Kinosessel-Versinken – so lang man nicht genau hinschaut.
Der Dokumentarfilm „Unsere große kleine Farm“ ist in wunderschönen Bildern erzählt. Er ist zugleich heller Hoffnungsschimmer und eindringliche Warnung.
Als ihr Atom-U-Boot verunglückt, hoffen 23 russische Matrosen unter dem Nordmeer auf Rettung. Das Historiendrama „Kursk“ ist ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das Misstrauen der Funktionäre.
Trevor Nunns „Geschichte eines Lebens“ ruft widersprüchliche Gefühle hervor: Kitschige Szenen und ordinäre Bilder untergraben den starken Plot. Dafür ist die besondere Frauenrolle einen Blick wert.