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    Studierende der HTWK haben ihre Vertretungen für das kommende Jahr gewählt. Der Stura warb im Vorfeld mit einer Kampagne rund um das „Wahlpaka“, das Maskottchen der HTWK-Wahlen.

    Fakultätsräte, Fachschaftsräte, Senat und Erweiterter Senat: Über die studentischen Besetzungen dieser Gremien haben in der zweiten Januarwoche die Studierenden der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig entschieden. Die Amtszeit aller Gewählten dauert ein Jahr. Alle Studierenden konnten sich für die studentischen Wahlen für die jeweiligen Ämter innerhalb ihrer Fachschaft und Fakultät aufstellen lassen. An der HTWK gibt es insgesamt sechs Fakultäten: Bauwesen, Ingenieurswissenschaften, Informatik und Medien, Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurswesen, Digitale Transformation (DIT) sowie Architektur und Sozialwissenschaften. Diese teilen sich in sieben Fachschaften auf. Von den Fachschaften werden jeweils Mitglieder in das Plenum des Studierendenrates (Stura) der HTWK entsandt, dem studentischen Gremium, das alle Studierenden der Hochschule zentral vertritt.
    Die Bewerbungen auf die Plätze der studentischen Mitglieder von Senat und Erweitertem Senat erfolgten sowohl über Listen als auch über Einzelwahlvorschläge. Die Listen wurden laut Martin Schroeder, Referent für Öffent­lichkeitsarbeit des Stura der HTWK, in diesem Jahr allerdings nicht genutzt. In den Senat wurden drei Studierende gewählt, unter anderem die beiden Sprecher*innen des Stura, Sabine Giese und Nico Zech. Insgesamt ließen sich vier Studierende aufstellen. Für den Erweiterten Senat konnten sich alle drei Bewerber*innen ihren Platz sichern. Im Senat und erweiterten Senat werden fakultätsübergreifende Entscheidungen getroffen und die Haltung der Hochschule gegenüber wichtigen politischen Themen formuliert.

    Die Wahlbeteiligung betrug in diesem Jahr 20,9 Prozent, etwa ein Prozent mehr als noch 2019. Die Möglichkeit, per Brief zu wählen, sieht Giese dafür als Mitgrund. „Die Briefwahl ist notwendig, da die Studis der DIT-Fakultät zur Zeit der Wahlen keine Präsenzzeit an der Hochschule haben.”, erklärt die Sprecherin des Stura. Der Stura warb zudem im Vorfeld mit einer Kampagne rund um das „Wahlpaka“, das Maskottchen der HTWK-Wahlen.  Am höchsten war die Wahlbeteiligung mit 39,7 Prozent in den Fächern Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Fachschaft Bauwesen wies die niedrigste Beteiligung auf: Hier nahmen nur etwa 11 Prozent der Studierenden ihr Wahlrecht wahr. Anders als an der Universität Leipzig sprechen die Verantwortlichen von studentischen Wahlen anstatt von Hochschulwahlen. Letztere fänden statt „wenn alle Professor*innen und Mitarbeitenden ihre Vertreter*innen in verschiedene Gremien wählen“, erklärt Schroeder. Dies geschehe zu einem anderen Zeitpunkt. Die letzten Hochschulwahlen fanden im vergangenen Jahr statt, die Gewählten sind fünf Jahre im Amt.

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