• Menü
  • „Ich bin dein Vater“ Reloaded

    Filmrezension: Guardians of the Galaxy Vol. 2

    „Awesome Mix Vol. 2“ liegt im Kassettenrekorder. Die Guardians of the Galaxy sind zurück. In ihrem zweiten Leinwandabenteuer treffen Star-Lord (Chris Pratt) und Co. auf Star-Lords Vater, dem mächtigen Wesen Ego, und seinen Planeten.

    Nachdem sie in Vol. 1 den Infinity-Stein gesichert haben, hat der Bekanntheitsgrad der fünf rebellischen Superhelden drastisch zugenommen. Die Guardians werden engagiert um intergalaktische Monster zu bekämpfen. Als sie einen ihrer Auftraggeber hintergehen, will sich dieser rächen und jagt sie kreuz und quer durch den Weltraum. Das ist aber bei weitem nicht die größte Herausforderung, der die Guardians gegenüberstehen.

    Mindestens ein Mal das Raumschiff komplett zerstören ist heutzutage Pflicht in Science-Fiction.

    Mindestens ein Mal das Raumschiff komplett zerstören ist heutzutage Pflicht in Science-Fiction.

    Natürlich sind die Charaktere mit dem gleichen Charme ausgestattet, der sie im ersten Teil so beliebt gemacht hat. Drax Wortwörtlichkeit und Rockets große Klappe sorgen wieder für diverse Lacher.

    Es gibt einige neue Charaktere. Mit Star-Lords Vater kommt Mantis (Pom Klementieff), eine Empathin, die über keinerlei soziale Kompetenz verfügt. Das soll wohl die Gruppe der witzigen Superhelden bereichern, ist aber nur so semi-komisch, eher etwas nervig.

    Klar, die Macher haben viel gewollt und dadurch hat man an manchen Stellen der Geschichte schon das Gefühl, dass es etwas zu viel ist. Zu viel des Guten, zu viel des Bösen, zu viele Spacejumps… Die Guardians sind aber einfach so wahnsinnig sympathisch, dass es darauf fast nicht ankommt.

    Marvel Fans werden den Film sowieso gucken, egal wie die Kritik ausfällt. Für alle anderen ist diese Mischung aus Witz und Spannung aber auch zu empfehlen (den ersten Teil sollte man sich natürlich zuerst ansehen). Also geht ins Kino und schaut euch an, wie Baby-Groot tanzt. Das ist es doch worauf ihr alle gewartet habt.

     

    In den Kinos ab: 27. April 2017

     

    Fotos: Marvel

    Hochschuljournalismus wie dieser ist teuer. Dementsprechend schwierig ist es, eine unabhängige, ehrenamtlich betriebene Zeitung am Leben zu halten. Wir brauchen also eure Unterstützung: Schon für den Preis eines veganen Gerichts in der Mensa könnt ihr unabhängigen, jungen Journalismus für Studierende, Hochschulangehörige und alle anderen Leipziger*innen auf Steady unterstützen. Wir freuen uns über jeden Euro, der dazu beiträgt, luhze erscheinen zu lassen.