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    Leipzig ist "Fairtrade University". Am Donnerstag fand dazu eine Informationsstraße am Hauptcampus statt. Es folgte eine offene Feier in der Mensa am Petersteinweg um 19 Uhr.

    Heute fand anlässlich der Zertifikatverleihung zur „Fairtrade University“ eine Info- und Verkaufsstraße im Hörsaalgebäude der Uni Leipzig am Augustusplatz statt. Das Zertifikat wurde am 2.12. im Rahmen des dies academicus verliehen. Die Initiative zur Bewerbung starteten Studierende von “oikos Leipzig” sowie der Stura Leipzig.

    Mit der heutigen Veranstaltung wurde das Thema des fairen und gerechten Handelns an interessierte Studenten heran getragen. Organisationen wie oikos und ÖkoLöwe, sowie das Geschäft „little kiwi“ boten Informationen, Schokolade und fairtrade Shirts und Hoodies an.

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    „Die individuellen Handsiebdrucke aus veganer wasserverdünnter Farbe und die fairen gehandelten Kleidung stehen anderen Produkten in nichts nach. Die Farbe hält, der Stoff ist weich und man leistet einen Beitrag zur existenzsichernden Zukunft der Arbeiter in den Produktionsländern“, erklärte ein Mitarbeiter von „little kiwi“.

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    Der Fairtrade-Gedanke ist bereits fest an der Universität Leipzig verankert. Zu den fair gehandelten Getränken auf dem Speiseplan, Shirts und Beuteln im Campusservice sollen bald weitere Produkte hinzukommen, um dem zertifizierten Fairnessgedanken der Uni Leipzig gerecht zu werden.Um 19 Uhr schließt sich eine Feierlichkeit und Diskussionsrunde in der Mensa Petersteinweg an, zu der alle interessierten Studenten eingeladen sind.

    Die Uni Leipzig ist nun eine von lediglich drei Titelträgern deutschlandweit, welche vom Verein „TransFair e.V.“ zur „Fairtrade University“ gekürt wurde. Damit einher geht in gewisser Weise auch eine Verantwortung der Studentenschaft, die negativen Folgen der Globalisierung mit verantwortungsvollen Entscheidungen ansatzweise zu bekämpfen. Dafür sollte die Veranstaltung Bewusstsein schaffen.

    Juliane Siegert

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